Die Wüste Tatacoa – Boah war das mega heiß

So, nun will ich meinen Bericht zur Wüste Tatacoa nachreichen, es gab dort zwar Netz, aber nicht ausreichend um Bilder hochzuladen.

Es ist wirklich unglaublich, nur ungefähr 150 km Luftlinie entfernt von der fast regenreichsten Region Kolumbiens ( Cafetero) liegt dieses Trockenbecken zwischen der Ost- und Zentralkordilliere. Dadurch fällt nur ca. 1000mm pro Jahr an Regen, und das manchmal sehr kräftig, das hat zur Folge, dass sich teilweise ganz bizarre Formen aus der Erde/Gestein bilden.

Der  größte Teil der ca. 330 qkm besteht aus etwas sandigem grauen Untergrund und ist eigentlichen keine richtige Wüste, es wachsen riesige ganz unterschiedliche Kakteen und auch jede Menge anderes Gestrüpp…immer wieder gibt es Felswände und ausgetrocknete kleinere Cañons.

Nicht im eigentlichen Sinne schön, aber doch irgendwie ganz besonders…ich hab sowas in dieser Art noch nicht gesehen

Abendstimmung
Schwiegermuttersessel 😉

Die eigentliche Attraktion, ist der rote Teil der Wüste, es ist ein Cañon und der ist wirklich äußerst bizarr und mega schön.

Leider sind wir (mal wieder) etwas spät im Dorf Villavieja aufgebrochen und bis wir die restlichen Kilometer zum Cañon hinter uns gebracht haben, war es schon Mittag. Im Hotel meinten sie wir hätten Glück, heute sei es bedeckt und etwas kühl…

Schon Klasse!

Völlig begeistert sind wir dann auch gleich losgezogen um den Cañon zu erkunden. Es gibt einen ca. einstündigen Rundweg, und den darf man auch nur selten verlassen, es ist bei Strafe untersagt auf den Hügeln herumzulaufen.

Eckus bereitet sich vor, wie immer ordentlich 😉

Anfangs war ich wie immer hoch motiviert, „schau mal da“ und „ist das nicht toll“…aber nach ca. einer halben Stunde war ich ehrlich gesagt froh als ich aus dieser Hölle wieder draußen war…ich hatte das Gefühl gekocht zu werden. Die Temperatur in diesem Kessel mit Sicherheit mehr als meine Körpertemperatur, hat mir nicht wirklich gut getan…

Dennoch haben wir einige schöne Details gefunden und es war ein tolles Erlebnis

Sessel für ganz viele Schwiegermütter 😉

Ein Wildbienenbau…die zwei hellen Punkte sind Bienen ( man muss das Bild etwas vergrößern um sie zu erkennen)
Wespen gab es auch in einer etwas größeren Höhle…das Blitzlicht hat ihnen nicht gefallen, wir haben uns gleich aus dem Staub gemacht.

Ein weiteres Highlight sind die Nächte hier in der Wüste, da es hier kein Lichtsmog gibt, kann man wohl super den Sternenhimmel beobachten, es gibt sogar ein kleines Observatorium.

Um den Sternenhimmel richtig genießen zu können sind wir für die zweite Nacht in ein Hostel mitten in der Wüste umgezogen. Das war sehr nett, wir hatten da unser eigenes Hütchen…aber leider wenig Sterne, da nun der Himmel wirklich die meiste Zeit bewölkt war….man kann nicht immer alles haben.

 

Eine Antwort auf „Die Wüste Tatacoa – Boah war das mega heiß“

  1. Ich bin wie immer sehr beeindruckt von Deinem Bericht und von den einmaligen Bildern! Euer Urlaub in Kolumbien war diesmal schon ganz besonders vielfältig!

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