San Agustin – die Umgebung und ein wenig Geschichtliches

Insgesamt waren wir fünf Nächte hier in San Agustin und haben manches zu Fuß (ächz, war ganz schön heiß), aber auch weiter entfernte Ziele mit dem Auto angefahren.
Der Rio Magdalena ist einer der wichtigsten Flüsse in Kolumbien, er entspringt hier in der Zentralkordillere nahe bei San Agustin, wo er sich noch wild und durch fantastisch tiefe Schluchten schlängelt, um dann auf seinem Weg in die Karibik immer träger zu werden, bis er dann bei Barranquilla als braunes Gewässer ins Meer fließt.

Die Schlucht des Rio Magdalena…wunderschön, und immer wieder erstaunlich bei welchem Gefälle noch Kaffee, Bananen etc. angebaut werden.

Es gibt hier in der Gegend jede Menge Flüsse, und auch tolle Wasserfälle.

El salto de Mortino…schon ziemlich beeindruckend mit seiner Höhe von 180m. Haben wir mit dem Auto besucht, da die Entfernung zu San Agustin 12 km beträgt.
Der Salto de Bordones ist mit seinen 400m einer der höchsten Wasserfälle Kolumbiens,man kann ihn leider nur aus der Ferne sehen, und so auf dem Bild wirkt er wenig spektakulär…
Aber diesen echt netten Wasserfall haben wir auf unseren Wanderungen selber erobert „El Cinco“ nahe San Agustin, das Wasser ist frisch, man kann aber schön drin baden.

Hier in San Agustin gibt es über eine sehr große Fläche verstreut, präkolumbianische Ausgrabungen von Steinskulpturen und Gräbern. Die Wurzeln dieser Kultur, die am oberen Magdalena entstand, ungefähr 520 Kilometer von Bogotá, reichen bis ins 7. / 6. Jahrhundert v. Chr. zurück. 
Wer näheres wissen möchte kann hier ein wenig nachlesen: http://www.indianer-welt.de/sued/kolumbien/agustin.htm

Es gibt einen schönen archäologischen Park, der sich wirklich lohnt anzuschauen, aber es ist auch super die verstreut liegenden Skulpturen in der wunderschönen Landschaft von San Agustin zu erwandern oder mit dem Pferd zu erkunden.

Man wandert an üppigen Kaffeeplantagen vorbei
Kaffeeblüte
Genießt schöne Ausblicke
Manch einer hat am Wegesrand versucht eine Raststätte aufzubauen.
Gatter sollten nach dem Passieren immer wieder verschlossen werden
La Chaquira, ein magischer Platz am Rande der Magdalenaschlucht
Der Wächter des Grabes…El Purutal, auf einer schönen Rundwanderung zu besuchen. es sind die einzigen farbigen Skulpturen , und sind erst 1984 von Bauern entdeckt worden.

Wir haben noch einige Stätten besucht, aber ich will nicht langweilen, man sollte die Skulpturen im passenden Ambiente anschauen.

Eine noch 😉 Alto de los Pietras ein Hügel mit einigen schön dargestellten Gräbern

Eigentlich hätten wir auch noch gerne einen Ausritt gemacht, aber irgendwie kam es uns komisch vor hier in diesem Gelände mit einem fremden Pferd rumzureiten 😉

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