Wieder einmal Coconuco – die heißen Quellen am Fuße des Vulcans Purace

Um San Agustin Richtung Cali wieder verlassen zu können, bleibt nichts anderes übrig, als wieder über das gleiche Paramo zurückzufahren.
Aber so schönes Wetter wie dieses Mal hatten wir noch nie, man hatte richtig schöne Sicht, sehr ungewöhnlich, liegt der Bergdschungel doch meist im Nebel.

Scheibenspritzwasser war aus 😉
Selten sieht man das Paramo so schön
Hier sieht die Piste eigentlich ganz prima aus 😉

Traditionell besuchen wir schon seit Jahrzehnten die heißen Bäder von Coconuco, so auch dieses Mal. Praktisch dass sie auf dem Weg liegen.

Am Besten badet man in der Nacht, da ist es schön kühl (wir befinden uns auf einer Höhe von 2700m), denn das Wasser ist so warm, das hält man fast nicht aus wenn auch noch die Sonne scheint. Unter der Woche kann man es ganz für sich haben, geöffnet hat es 24 stunden
Kleine Privatbecken 🙂 …ab und zu muss man sich dann mit Flusswasser abkühlen, ein herrlicher Saunaeffekt. Wir lieben diese Bäder, und tatsächlich hat sich in 30 Jahren nicht viel geändert

Wir haben uns hier mit meiner Schwester und ihrem Mann verabredet, sie sind nachts noch nachhause gefahren und haben Karsten mitgenommen, er muss leider schon die Heimreise antreten. Wir beide haben für zwei Nächte eine Hütte gemietet um am nächsten Tag noch ein wenig zu wandern, und nochmals eine Nacht zu baden.

Super tolles Wetter mit einer klasse Fernsicht hatten wir erwischt, und langsam haben wir uns vorbei an Finkas und Kuhweiden bis über 3000hm hochgearbeitet.

Die Gegend erinnert ein wenig an die Schweiz, saftige Kuhweiden gibt es hier und deshalb ist die Spezialität der Bauern hier auch der Käse (bisschen wie Feta schmeckt er)

Manchmal sitzen auch fünf drauf 🙂 Früher wurden die Wege alle mit dem Pferd zurückgelegt
Das ist so ein alter Pferdepfad, über die Jahrzehnte wurde er ausgewaschen und ist nun zu einem schönen schattigen Hohlweg geworden
hat uns recht gut gefallen die Tour 😉

Gegen später sind wir dann noch in den Ort Coconuco (die Bäder liegen außerhalb) und haben Forelle gegessen. Hier oben leben praktisch nur Indios, der Ort ist sehr schmucklos, dafür ist keine Zeit

Aber die Chivas (traditionelle Busse im Indiogebiet) sind dafür sehr farbenprächtig und mit allem beladen was die Indios in ihren weit verstreut liegenden Finkas alles so brauchen.

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