Was für ein Leben :D

Nach drei Tagen habe ich mich hier nun richtig gut eingerichtet, auch digital habe ich mit hotspot eine akzeptable Lösung gefunden um meiner Arbeit und dem Schreiben am Blog nachzugehen.

Das ist hier mein „Open Office“ ( gibt schlechtere Büros) heute ist die Sicht etwas eingetrübt, es ist bewölkt und das Meer ist grau. Aber ich bin froh, so sind die Temperaturen erträglich.

Zutun gibt es hier nicht viel, hier heißt es Seele baumeln lassen, baden gehen, (Das Wasser ist so warm, man kann sich Stunden darin tümmeln) Strandspaziergänge unternehmen (Es wird hier jede Menge Treibgut angespült, leider sehr viel Plastikmüll, der von hier nicht mehr eingesammelt werden kann) und zu sehen gibt es hier überhaupt viel, da wir uns sehr weit von der Zivilisation entfernt befinden und alles so gaaanz anders ist. ICH LIEBE ES

Man findet hier Autowracks
😀
Angriff einens Krebses, der sein Loch nicht mehr rechtzeitig gefunden hat
leckere Toiletten im Background
fake news…. ist ne private Toilette, eckus hat nur so getan als ob 😉

Also große Abenteuer sind hier nicht zu erwarten, ich werde versuchen euch mit Bildern teilhaben zu lassen.

Alt Bekanntes neu entdecken

Tatsächlich beginnt unsere Reise genau da wo sie das letzte Mal geendet hat. Wir sind seit drei Tagen hier und sind schon so gechillt …es ist immer wieder erstaunlich wie schnell man sich hier anpasst (muss)
Genauso gechillt geht es leider mit meinem Blog voran, da das Internet hier an der Pazifikküste ziemlich zickig ist.

Aber nun von Anfang…
nach einer Nacht in Cali haben wir uns früh am Morgen auf den Weg nach Buenaventura aufgemacht. Ich hatte es schon einmal erwähnt, es gibt wohl kaum eine hässlichere und wohl auch ungemütlichere Stadt. So richtig hässlich ist sie allerdings bei Regen – tropischem Regen.
Wir sind mal wieder mit der Busetta meiner Schwester unterwegs, welche wir in Buenaventura für eine Woche abstellen um dann weiter mit dem Boot nach Ladrilleros zu kommen (Straßen gibt es ja keine)
Da wir dieses mal sehr viel Material und Lebensmitteln zu Danis Hostel „Casa Azul Pazifico“ zu transportieren haben, hat mein Neffe eine private Lancha (Boot) organisiert, die aber nicht im Public-Hafen ablegt, sondern irgendwo in einem Hinterhof an einem Flusszubringer.

Publik-Hafen Buenaventura: Hier wollten wir uns um 8 Uhr morgens mit Daniel (Neffe) treffen. Bis um 12 Uhr haben wir uns hier bei tropischem Regen herumgedrückt, da der Fahrer der Lancha es mit der Uhrzeit nicht sooo genau nimmt.
Abstellplatz für unser Auto und Hinterhofhafen für die gemietete Lancha…nicht sehr vertrauenserweckend die Burschen… aber immerhin haben sie uns geholfen alles abzuladen und zur Lancha zu schleppen.
Das Ambiente ist schon ganz schön ungemütlich
es ist schlammig…
… und wir wissen nicht ob die Regenpause die knapp zweistündige Fahrt anhalten wird, so wird das ganze Gepäck erstmal eingetütet.

Mittlerweile ist es schon früher Nachmittag… Die Langsamkeit des Seins

auf hoher See, die Stimmung ist gut (Schwesterchen, Brüderchen und Gatte)

Endlich am Strand angekommen muss all das Gepäck ausgeladen und 20 meter die Steilküsten hochgeschleppt werden.

…und dann endlich haben wir unser Zuhause für die nächste Woche erreicht. Juhuuu